Knochenaufbau

Für den Langzeiterfolg von Implantaten ist ein ausreichendes Knochenvolumen erforderlich. Nach längerer Zahnlosigkeit bildet sich das ehemalige Zahnfach stark zurück, sodass bei etwaiger Implantateingliederung begleitende knochenaufbauende Maßnahmen erforderlich werden. Diese werden auf Grund älterer Konzepte von zahlreichen Patienten als  sehr kritisch eingeschätzt. Neuere „schonendere“ Verfahren erfordern keine umfangreiche Knochenspende, sondern verwenden Knochenersatzmaterialien, Membrantechniken oder Fremdknochen. In all diesen Fällen erübrigt sich ein zweites Operationsareal zur Knochengewinnung.

  

Darüber hinaus besteht unter dem Aspekt der Verwendung von Knochenaufbau ein deutlicher Trend zu „kürzeren“ und „durchmesserreduzierten“ Implantaten (bis ca. 8,5mm Länge und 3mm Durchmesser). Für weitmaschigen und lockeren Knochen wurde mit dem NobelActive-System eine besonders effektive Implantatschraube mit Primärstabilität und Optionen für geringeren Operationsaufwand entwickelt (siehe auch: Das NobelActive-System).

Unsere Empfehlung

Ultrakurze und ultradünne Implantate sind nach derzeitigem Kenntnisstand nicht für eine Langzeitanwendung geeignet und sollten allenfalls für provisorische Lösungen verwendet werden.

Darüber hinaus ist bei der Auswahl des Implantatsystems darauf zu achten, dass nur Premiummarken eine jahrzehntelange Garantie für erforderliche Verschleißteile bieten können.